29/12/2007 Winston Churchill Cigars - ein grosser Wurf
Unsere Prognose gleich vorab: die Marketingstrategen der Davidoff Group werden mit ihrer neuesten Zigarren-Marke "Winston Churchill Cigars" grossen Erfolg haben. Dass es den Baslern gelungen ist, den Enkel der Legende Sir Winston Leonard Spencer Churchill als Namensgeber und "testimonial person" zu gewinnen, ist unseres Erachtens ein grosser Wurf und ein klares Bekenntnis zu einer Vorwärtsstrategie der Zigarren-Division der Gruppe.
Es gibt wohl keinen anderen Namen in der von Mythen reichen Geschichte der Zigarre, der geeigneter wäre als Basis für eine Jahrhundert-Marke. Zino Davidoff wurde von der Davidoff-Group zum Mythos gemacht. Im Fall von "Winston Churchill Cigars" dürfte die Legende "Winston Churchill" und der Mythos der ihn umgibt, der Marke zu höchsten Weihen verhelfen.
Clever, sehr clever, und es wird sich der eine oder andere darüber ärgern, dass ihnen Davidoff bei diesem Traum-Brand zuvorgekommen ist. Mit dieser Marke wird zudem die Nachfolge der grossen noch lebenden Zigarren-Persönlichkeiten geregelt. Zino Davidoff weilt (als Mensch aus Fleisch und Blut) schon länger nicht mehr unter uns, der andere Bannerträger der Davidoff-Group, Avo Uvezian, steht in gehobenem Alter.
Da kommt der Enkel von Winston Churchill wie gerufen um den Bonvivants dieser Welt zu verkünden: kommt her, riecht an der Geschichte, geht auf Tuchfühlung mit den ganz Grossen dieser Welt, kostet sie aus, die Freuden des Lebens, erhebt euch über die Trivialität des Rauchens, tretet ein in höhere Sphären, zelebriert die Kunst des Geniessens; gönnt euch den Luxus, fühlt euch ein bisschen so wie - Sir Winston.
Im Wappen zur Marke sind zwei Inschriften zu lesen: "Honi soit qui mal y pense", sowie "Fiel pero desdichado". Übersetzt: "Ein Schelm, der Böses dabei denkt", sowie "Gewissenhaft aber unglücklich".
Möge sich jeder seinen Teil dabei denken. Wie wäre es mit dieser Interpretation: "Seid keine Schelme, lasst uns Geniesser leben, so wie wir euch leben lassen", sowie "Puritanisch, politically correct und spiessig, jedoch unglücklich".
"Honi soit qui mal y pense" ist die französische Aufschrift auf dem englischen Hosenbandorden und eine der Aufschriften auf dem Wappen des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland.
Winston S. Churchill, Enkel von Sir Winston ist der Namensgeber der neuen Zigarren-Marke aus dem Hause Davidoff.
Sir Winston gab das Zigarettenrauchen zu Gunsten des Zigarrengenusses auf. Eine Message, die sicher vom einen oder anderen kontemporären Zigarettenraucher verstanden wird. Winston Churchill's Enkel gibt zu Protokoll: "Sir Winston war leicht zufriedenzustellen - es musste einfach das Beste sein". Keine Zigaretten also, sondern Zigarren! Stark, diese Analogie.
Vier Formate sind vorgesehen, alle benannt nach Örtlichkeiten, die eng mit dem Leben und Wirken des grossen Staatsmannes Winston Spencer Churchill verbunden sind. Man darf davon ausgehen, dass die "Winston Churchill Cigars" im Sommer 2008 in der Schweiz auf den Markt kommen.
Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die Blenheim, die Chequers, die No. 10 und die Marrakesh.
Die "Blenheim" ist benannt nach dem glanzvollen Schloss auf dem Sir Winston Churchill geboren wurde."Auf Blenheim habe ich zwei sehr wichtige Entscheidungen getroffen: die eine war geboren zu werden, die andere zu heiraten. Ich bin glücklich mit den Entscheidungen, die ich anlässlich dieser beiden Gelegenheiten traf."
Die "Chequers" ist benannt nach dem offiziellen Landsitz des Premierministers, wohin dieser sich gerne zurückzog um Ruhe zu finden, sich mit Leuten aus seinem Stab, mit ausländischen Politikern oder mit Freunden zu treffen.
Am Sonntag, 7. Dezember 1941 vernahm Winston S. Churchill dramatische Nachrichten aus dem Radio, worauf er umgehend Franklin D. Roosevelt anrief:
WSC : "Mr. President, was ist das mit Japan?".
FDR: "Es ist wahr. Die haben uns in Pearl Harbor angegriffen. Jetzt sitzen wir alle im gleichen Boot".
WSC: "Das vereinfacht die Dinge zweifellos. Gott sei mit Ihnen".
Die "No. 10", benannt nach Winston Churchill's Amtssitz als Premierminister an der Downing Street 10. Seit 275 Jahren ist dies der Wohnsitz des amtierenden Premiers. Als Churchill am 10. Mai 1940 einzog, war die Welt im Chaos, der 2. Weltkrieg tobte an vielen europäischen Fronten. Sir Winston aber blieb besonnen und erfreute sich trotz allem eines gesunden Schlafes.
Rückblickend schreib er über diesen 10. Mai:
"Ich war mir eines tiefen Gefühls der Erleichterung bewusst ... es war mir als würde ich mit dem Schicksal einher schreiten, als wäre mein ganzes bisheriges Leben eine Vorbereitung gewesen auf diese Stunde, für diese Probe, diese Belastung ... ich war sicher, ich würde nicht scheitern ... ich schlief tief und fest und ich hatte kein Bedürfnis nach aufmunternden Träumen. Fakten sind besser als Träume".
Die "Marrakesh", benannt nach der gleichnamigen Stadt am Fusse des Hohen Atlas, nahm einen besonderen Platz ein Winston Churchill's Leben. Churchill liebte die Sonne, die Wärme und schätzte die Stadt als Schlupfloch um dem kalten Englischen Winter zu entfliehen. Das strahlende Licht dort inspirierte ihn zu manchem seiner Bilder.
An der Konferenz von Casablanca im Januar 1943 schmeichelte Winston Churchill President Roosevelt damit, er möge doch Marrakesh besuchen. Um den Presidenten zu überzeugen schwärmte Churchill über die Vorzüge der Stadt:
"Sie können nicht den langen Weg nach Nordafrika gekommen sein, ohne Marrakesh gesehen zu haben. Lassen Sie uns zwei Tage dort verbringen. Ich muss in Ihrer Nähe sein, wenn Sie den Sonnenuntergang auf dem Schnee des Atlas-Gebirges bestaunen... Marrakesh ist das Paris der Sahara; seit Jahrhunderten das Ziel aller Karawanen aus Zentral-Afrika. In Marrakesh gibt es Wahrsager, Schlangenbeschwörer, Unmengen an Essen und Getränken, sowie im Grossen und Ganzen die weiträumigsten und am ausgeklügelsten organisierten Bordelle des Afrikanischen Kontinents. Alle diese Etablissements geniessen langes und historisch zu nennendes Ansehen".
Anmerkung der Redaktion: Genuss kennt keine Grenzen.
Wie weiter oben erwähnt wird es vier Formate geben, alle benannt nach Örtlichkeiten, die eng mit dem Leben und Wirken des grossen Staatsmannes Winston Spencer Churchill verbunden sind.
So verschieden die Örtlichkeiten sind, so verschieden werden die eigens für jedes einzelne Format komponierten Tabak-Mischungen sein. Das Resultat sollen Zigarren sein, wie man sie so aus der Dominikanischen Republik noch nicht erlebt hat.
Die für die WCC verwendeten Tabake stammen aus der Dominikanischen Republik, Peru, Nicaragua und Ecuador. Allen Tabaken gemeinsam ist, dass deren Saat ursprünglich aus Kuba stammt. Dies ergibt vollaromatische Zigarren mit vollem Körper. In der Charakteristik sind die WCC denn auch würzig mit ausgeprägten Noten von Pfeffer, Nüssen und geröstetem Kaffee. So, wie es die Anhänger kräftiger Zigarren mögen.
Die dunklen, sonnengereiften Deckblätter aus Ecuador werden von Aficionados ganz besonders geschätzt.
Zur Gewährleistung der Qualität werden die WCC in der Davidoff-eigenen Manufaktur von ausgewählten Torcedores und Torcedoras gerollt.
Nur den besten Tabaken ist es vergönnt, zu einer Winston Churchill Cigar verarbeitet zu werden. Das muss so sein, sind die WCC doch nach dem wahrscheinlich berühmtesten Zigarren-Geniesser aller Zeiten benannt - Sir Winston Churchill.
Und wenn's dann soweit ist im Sommer 2008, werden Sie diese vielversprechenden Zigarren bei uns in Angebot finden: DonCigarro - kingdom of cigars.
















